Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Jak. 1/17

Freitag, 26. Februar 2010

Die Unendlichkeit Gottes

Gott offenbart sich uns als ein Geist, allweise, allmächtig, ewig und allgegenwärtig. "Gott ist ein Geist", sagt Jesus, "und die ihn anbeten, müssen ihn anbeten im Geist und in der Wahrheit". Gott ist ein einfacher Geist - darunter ist zu verstehen, dass seine göttliche Natur nicht aus einzelnen Teilen zusammengesetzt und das in ihr keine unverwirklichten Möglichkeiten liegen.
Nur Materielles kann Teile haben - Gott dagegen ist immateriell. Die göttliche Natur ist wesensgleich mit ihren Eigenschaften. Gott ist, was er hat, das heißt, er ist Leben, Güte und Liebe. Der Mensch besitzt diese Eigenschaften nur bruchstückhaft - Gott dagegen besitzt sie in ihrer Vollkommenheit.
Die Unendlichkeit Gottes übertrifft das endliche Verständnis des Menschen. Paulus sagt:" denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes" (1.Kor 2/11).
"Es ist unmöglich, Gott vollständig zu erfassen und zu verstehen; denn könntest du ihn verstehen, dann wäre er nicht Gott" (Augustinus).
Da der menschliche Verstand nicht in der Lage ist, die Unendlichkeit Gottes zu begreifen, ist er auch nicht imstande, einen Namen für seine Größe zu ersinnen.

Etwas von dem wahren Sein Gottes spiegelt sich wider in der Antwort an Moses, als er ihn bat, ihm seinen Namen zu nennen: "Ich bin, der ich bin", antwortete Gott!

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