Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Jak. 1/17

Samstag, 1. Mai 2010

Gottesdienst feiern mal anders


Dieser Blick bot sich mir heute morgen von meinem Balkon am Fuße des großen Berges mit Blickrichtung auf die entfernte Eifel.
Zeit, die Jogging-Schuhe zu schnüren zu einem Waldlauf über die verschlungenen Pfade "meines" geliebten Berges!
Joa - und was soll ich euch sagen, ein flash jagte den nächsten! Allein die Gerüche, die einem am frühen Morgen aus dem satten, fluoriszierenden Hell-Grün des Maien entgegenschlagen, sind echt der Hammer!
Auf einem Pfad, den ich erst jetzt entdeckt habe (komisch - ich entdecke immer noch neue, abseits gelegene schmale Wege) riecht es erdig-würzig, einige lange Schritte weiter auf einmal blumig-süß und dort wieder steigt mir der Duft von frischem Waldmeister in die Nase.
Auch visuell komme ich voll auf meine Kosten: viele, uralte Bäume säumen die sich den Berg hochschlängelnden Wege - Ahorn, Eiche, Buche, Birke, Zeder explodieren in diesen Tagen förmlich vor lauter Grün - die schwere, reine, kräftige Luft füllt meine Lungen und ich danke dem Herrn, danke dem Herrn bei jedem Schritt, der mich durch diese Wunder trägt, danke ihm dafür, dass ich all dies so intensiv spüren, so ursprünglich erleben darf. Ich danke ihm, dass ich zwar nicht mehr wie eine Gazelle, aber immerhin noch aufrecht und ohne Geh-Hilfe über diesen Berg hasten kann, berauscht von allem, was mich umgibt - der Natur - und Gott! Der sprichwörtliche Höhepunkt ist die Runde durch den auf dem Wipfel liegenden geheimnisvollen, dunklen Eibenpfad und dann geht´s zurück! Halleluja!!!
Ist es nicht oft so, dass wir vor lauter Sorgen, Alltags-Hektik und Geschäftigkeit die Nähe Gottes einfach "vergessen" und uns der innere Friede abhanden gekommen ist?
Das uns tausend Nebensächlichkeiten wichtiger sind, als uns auf Gottes Gegenwart zu besinnen - ihn, der uns erschaffen hat und die Kraft zum Leben gibt, immer wieder auf´s neue?
Manchmal bedarf es äußerer Reize, wie meinem Lauf durch den "grünen Himmel" (ich sag´ extra nicht grüne Hölle ;-) ) heute morgen, um Gottes allumfassende Güte und Liebe und Anwesenheit zu spüren und ihm durch einen etwas anderen Gottesdienst dafür zu danken!

7 Kommentare:

  1. Alter Falter! So nen Balkon hätte ich ja auch gern!
    Dein Gottesdienstbericht klingt echt fantastisch! Ich bin ja eher der Stadttyp, hmmmm vielleicht sollte ich doch rum kommen ins Grüne - dann könnten wir morgens zusammen joggen gehen! Hätte was.... wobei wahrscheinlich kämst du eh nicht hinterher.... *schnell weg*

    Frau Punk

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  2. Ich würd aufpassen Jesus Punk,
    ich glaube unser Punk-Opa ist noch ganz rüstig ;-)

    Nee aber: Sau geile Aussicht! Wow! Wobei es bei uns hier auch nicht soviel anders ist. 10m Luftlinie ein riesiges Waldgebiet.

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  3. Boah - Ihr Schweinebacken!
    irgendwann krieg´ ich euch zu packen - und dann gibt´s Saures!!! ;-)))

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  4. Bitte? Wie nennst du uns?
    *Augen ausspülen gehen*

    Im Übrigen kannst du auf meinem Blog ab sofort einen Blick auf die Springer werfen.

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  5. Starke Sprache! Toll wie Du deine Empfindungen beschreibst. Ich bin jetzt kein Jogger (bäh - das mocht ich noch nie ;) ) - aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du hier dem Herrn ganz nah sein kannst!

    cu Quincy
    p.s. leider kann ich immer noch nicht ein Name/URL - Profil auswählen. Hab deshalb so ein Pseudo Google-Konto ausgewählt, damit mein Post erscheint.

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  6. Danke Leute für euer feedback! Es freut mich immer ungemein, wenn ich merke, dass ich anderen ein bißchen was geben kann!

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