Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Jak. 1/17

Freitag, 26. Februar 2010

Die Unendlichkeit Gottes

Gott offenbart sich uns als ein Geist, allweise, allmächtig, ewig und allgegenwärtig. "Gott ist ein Geist", sagt Jesus, "und die ihn anbeten, müssen ihn anbeten im Geist und in der Wahrheit". Gott ist ein einfacher Geist - darunter ist zu verstehen, dass seine göttliche Natur nicht aus einzelnen Teilen zusammengesetzt und das in ihr keine unverwirklichten Möglichkeiten liegen.
Nur Materielles kann Teile haben - Gott dagegen ist immateriell. Die göttliche Natur ist wesensgleich mit ihren Eigenschaften. Gott ist, was er hat, das heißt, er ist Leben, Güte und Liebe. Der Mensch besitzt diese Eigenschaften nur bruchstückhaft - Gott dagegen besitzt sie in ihrer Vollkommenheit.
Die Unendlichkeit Gottes übertrifft das endliche Verständnis des Menschen. Paulus sagt:" denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes" (1.Kor 2/11).
"Es ist unmöglich, Gott vollständig zu erfassen und zu verstehen; denn könntest du ihn verstehen, dann wäre er nicht Gott" (Augustinus).
Da der menschliche Verstand nicht in der Lage ist, die Unendlichkeit Gottes zu begreifen, ist er auch nicht imstande, einen Namen für seine Größe zu ersinnen.

Etwas von dem wahren Sein Gottes spiegelt sich wider in der Antwort an Moses, als er ihn bat, ihm seinen Namen zu nennen: "Ich bin, der ich bin", antwortete Gott!

Dienstag, 23. Februar 2010

Unfreiwilliger Stunt


Weiß nicht, wie es anderen geht, aber so langsam könnte es mal aufhören zu schneien - ich meine, ich hab´ Schnee sehr gerne und fahre auch leidenshaftlich gerne durch den Schnee, aber irgendwann muß auch mal gut sein!

Vor ein paar Tagen hatte ich ein kleines Erlebnis:

ich fahre diese Straße hoch und will nach links auf einen seitlich befindlichen Parkplatz fahren, muß aber warten, weil mir ein Fahrzeug vom Berg entgegenkommt - ok - wieder anfahren is nicht (trotz neuer Winterreifen) und die Räder drehen durch, soweit so gut!

Plötzlich merke ich, dass ich ganz langsam, aber stetig, trotz gedrücktem Bremspeadal die Straße runterrutsche - ein seltsames Gefühl, weil, du sitzt wie ein Depp in dem Wagen und kannst eigentlich nichts machen!

Hab´ gedacht, gegen wieviele am Straßenrand geparkte Wagen wirst du wollen donnern?

Einer inneren Eingebung folgend machte ich punktuelle, kurze Bremsstöße und konnte so meinen Wagen an eine Seite der Straße manövrieren, wo er von einem hohen Bordstein gestoppt wurde - knapp zwei Meter vor einem Mini, den ich sonst wahrscheinlich locker weggekickt hätte!

Der Stunt hatte was - obwohl - einmal reicht eigentlich!

Sonntag, 21. Februar 2010

"Grenzerfahrung"


Bin heute morgen einer inneren Eingebung folgend auf den bewaldeten Berg, quasi direkt vor meiner Haustür gegangen, weil ich vor einigen Tagen gelesen hatte, dass in der kleinen Kirche, die auf diesem Berg liegt, Sonntags eine Messe gehalten wird.
Immer mal wieder hatte ich diese kleine, alte Kirche, deren Vorläufer von einem Sohn Karls des Großen an gleicher Stelle im 8. Jahrhundert n.Chr. als hölzerne Kapelle errichtet wurde, beim Waldlauf im Augenwinkel gehabt und mir nie denken können, dass dort noch irgendwas abgehen würde, weil sie eben vergleichsweise weit ab vom Schuß liegt.

Ich also dahin und ich muß sagen, dass war eine echte Grenzerfahrung. Das es sowas noch gibt!
Ich traf dort auf eine kleine, aber meiner Beobachtung nach, tiefgläubige Gemeinde. Der Gottesdienst unterschied sich gegenüber dem häufig anzutreffenden "Allerwelts-Gottesdienst" in der Stadt deutlich durch eine von einem charismatischen Pfarrer gehaltenen und unter die Haut gehenden Predigt, wie ich sie selten gehört habe. Auch nahm mich diese unglaubliche Kraft, die von diesen Menschen, diesem Raum ausging, gefangen.
Am Ende des Gottesdienstes, der so einfach, aber erfrischend anders war, verabschiedete der Pfarrer noch jeden Gläubigen an der Pforte mit Handschlag und Gottes Segen für die kommende Woche! Klasse!
Wußte garnicht, das es sowas in unseren Breitengraden noch gibt, dachte immer, vielleicht noch auf dem Land in Bayern oder so.

Perlen (2)

(2) "Die Lehre unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi führt auf den rechten Weg zum Glauben. Folget, soviel ihr könnt und soviel euch nur immer möglich ist, dieser erhabenen Lehre; soweit eure Kräfte reichen tretet ein für diese Lehre, wie ihr sie findet im Neuen Testamente der Heiligen Schrift; dadurch kommt ihr nie ab vom Glauben, sondern werdet immer fester und gelangt schließlich so zur Weisheit."

Samstag, 20. Februar 2010

Perlen (1)

Vor einiger Zeit entdeckte ich in einem Antiquariat ein uraltes Buch, welches Weisheiten aus christlicher Tradition enthält, die mich tief beeindruckt haben.
Ich werde ab heute in lockerer Folge einige dieser Weisheiten aus diesem Buch hier bereitstellen, auf das sich jeder seine eigene Meinung bilde.

(1) "Im Anfange war nur das Gute, die Summe alles Guten. Und dieses Gute personifizierte sich, und Gott war das personifizierte Gute. Und in Gott war der Wille, das Gute nicht allein zu sein. Durch diesen Willen nun schuf Gott das Weltall - das geistige und das körperliche - nach dem Vorbilde des geistigen. Durch das Körperliche, Materielle, aber kam auch das Böse in die Welt. Und es mußte kommen, damit vom Guten das Gegenstück entstehe, wodurch das Gute erst seinem Wesen nach erkannt werden könne."