Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Jak. 1/17

Sonntag, 28. März 2010

Das Volto Santo von Manoppello


Mein Herz hält dir vor mein Wort: "Ihr sollt mein Antlitz suchen." Dein Antlitz, Herr, will ich suchen, darum verbirg nicht dein Antlitz vor mir. Psalm 27, 8/9

Ich finde die laufenden, wissenschaftlichen Untersuchungen bezüglich dieses Abbildes sehr interessant, vor allem, da man bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine plausible Erklärung zu Entstehung dieses Bildes vorlegen kann. Es soll, den Evangelien zufolge, zusammen mit dem Leichentuch Jesu an gesonderter Stelle im leeren Felsengrab aufgefunden worden sein.
Das Volto Santo (Heiliges Antlitz) erscheint in einem Schleier aus Byssusgewebe, sogenannter Muschelseide, die aus Perlmuttfäden besteht. Auf dem im Gegenlicht durchsichtigen Stoff ist bei wechselndem Blickwinkel ein männliches Gesicht zu erkennen, welches Schwellungen und Spuren von Gewalteinwirkung zeigt und das nach der Überlieferung die wahren Züge Christi widergibt. Nach heutiger Kenntnis ist die Herstellungsstechnik des Volto Santo unbekannt, weswegen es auch heißt: "nicht von Menschenhand gemacht." Nach eingehenden, seriösen Untersuchungen in den letzten Jahren kann gesagt werden, dass es mit Sicherheit nicht bemalt und auch nicht bedruckt ist. Das Antlitz entsteht offensichtlich durch prismatische Lichtbrechungen im Perlmutt des Gewebes. Der Stoff reflektiert Licht farbig-irisierend,wie es bei Insekten, Vögeln, oder eben Muscheln zu beobachten ist. Der Schleier scheint das vera ikon, das wahre Bild (Veronika) zu sein: die zentrale Reliquie, das Vor - und Urbild ungezählter Ikonen und Christusdarstellungen. Er wird in Italien, in der kleinen abruzzesischen Stadt Manoppello seit Jahrhunderten von Kapuzinern aufbewahrt.
Bemerkenswert ist außerdem, dass dieses Christusbild absolut deckungsgleich ist mit dem Gesicht auf dem in Turin aufbewahrten Grabtuch Christi. Auch bei dem Turiner Grabtuch rätselt man bis heute, wie die Abbildung auf dem Leinen entstanden ist.

Freitag, 26. März 2010

"Behindertenfeindliche" Comics


Titel des Cartoons: "Don´t be a fool, Billy" (sei kein Narr, Billy)!
Der Kommentar des Cartoonisten dazu: "Ich als Behinderter nehme mir das Recht, behindertenfeindliche Witze zu machen. Und alle lachen, verschämt oder offen. Am besten gefällt mir, wenn Leute Protestbriefe an die jeweilige Zeitschrift schicken, weil sie nicht wissen, dass die Cartoons von jemandem kommen, der keinen Zeh krümmen kann!"
John Callahan, Trunkenbold, Frauenheld und Schläger, wickelt sich mit vollem Kopf mit seinem Auto um einen Laternenpfahl - und ist von da an vom Hals abwärts gelähmt.
Nach einer langen, mit Alkoholexzessen geschwängerten Reha in der Klinik, schwört er mehr unfreiwillig als freiwillig dem Suff ab und entdeckt Gott - auf seine Weise:
"Du solltest einen Zugang zu Gott finden" sagte sein Betreuer bei den Anonymen Alkoholikern. Eines Tages bastelte er ihm aus einer mittelgroßen Einkaufstüte aus Papier einen "Gottkorb", den er mit Klebeband in die Nähe der Decke an die Wand klebte - wie ein kleines Basketball-Netz. Er schrieb "Chuckie" darauf.
Hatte ich ein Problem, so schrieb ich zum Beispiel auf einen Zettel: "Ich mache mir Sorgen, wegen der Miete - ich habe das Geld nicht". Dann faltete ich den Zettel zusammen und ließ ihn von meinem Pfleger in den Korb werfen. Auf diese Weise erkannte ich an, daß ich machtlos war gegenüber Dingen, die ich nicht ändern konnte, und wurde den Frust und das Gefühl der Ungerechtigkeit, das Selbstmitleid los, das durch sie entstand. Die Anonymen Alks betrachteten Selbstmitleid "wie sich im Winter in die Hose machen - ein sehr warmes Gefühl, für eine sehr kurze Zeit"!
Soweit John Callahan!
Auch wieder solch ein Buch (Titel: Don´t worry - weglaufen geht nicht"), dass ich nach Jahren erneut lesen werde, weil es in teilweise sehr krasser Sprache eine wahre Geschichte erzählt, die einem Mut machen kann!
Übrigens, Behinderte, die die "behindertenfeindlichen" Cartoons sahen, mußten in den allermeisten Fällen lauthals lachen!

Freitag, 19. März 2010

Das Kreuzzeichen




Inspiriert durch Frau Punks letzten Bericht auf "Gekreuz(siegt) - Ey Alda - Du brauchst Jesus" fiel mir eine kleine Begebenheit ein, die ich neulich auf einer kleinen Landstraße unweit meiner Heimatstadt hatte.
Ich benutze diese Straße täglich, um zu meiner Arbeitsstelle zu fahren und komme dabei auch immer an dieser kleinen Kapelle (siehe Foto´s) vorbei. Einer lieben Gewohnheit folgend, bekreuzige ich mich jedesmal, wenn ich auf gleicher Höhe an dieser Stelle vorbeifahre.
Vor einigen Tagen nun staute sich der Verkehr auf dieser Straße in beiden Richtungen wegen Bauarbeiten (ich habe den Eindruck, dass sich alle Straßenbauer nach wochenlangem Frost gleichzeitig aufmachen, um flächendeckend an allen möglichen und unmöglichen Stellen Ausbesserungsarbeiten durchzuführen).
Wie es der "Zufall" so will, kam ich genau auf Höhe "meiner" Kapelle zum Stehen und bekreuzigte mich - wie fast immer. Nach dem Kreuzzeichen bemerkte ich, das mich eine
junge Dame, die mir gegenüber in Gegenrichtung stand, mit weitaufgerissenen Augen anstarrte. "Verdammt, erwischt, geoutet - wie unangenehm, die denkt ja jetzt, du bist gläubig" waren die ersten, bescheuerten Gedanken, die mir durch den Kopf schossen.
Glaubt´s mir oder nicht, auf einmal hob sich völlig automatisch mein Arm und die Hand formte sich zu einer Faust mit dem Daumen nach oben (nein, nicht das "Tramper-sondern das Sieger"-zeichen) und zeigte sich der Frau. Nach einem kurzen Moment, der eine Ewigkeit zu dauern schien, blickten wir uns an und mußten lachen. Ich bin mir absolut sicher, dass sie mich nicht ausgelacht hat!
Diese kleine Geschichte ist nun wirklich nichts Besonderes, aber solche Momente bleiben oft ein Leben lang im Gedächtnis haften. Schön, das es sowas gibt!

P.S.: Übrigens erzählt man sich auf den Dörfern zu dieser Kapelle die Geschichte von dem Bauern, der in den letzten Kriegstagen auf dem Feld zwischen die Fronten geriet und sich aufgrund der Geschoßeinschläge tief in eine Ackerfurche presste. Dabei soll er nach eigenen Angaben vor Jesus und Maria das Gelübde abgelegt haben, sollte er diesen Dauerbeschuß überleben, er hier eine Kapelle zu ihren Ehren errichten würde.

Sonntag, 14. März 2010

Die Heilige Dreifaltigkeit


Die Abbildung zeigt ein Gemälde des Renaissance-Malers Jean Fouquet. Die Mandala-Form umschließt die drei männlichen Figuren der Trinität und eine vierte, weibliche Figur (Maria), ebenso die drei tiergestaltigen Evangelistensymbole und das engelhafte Symbol des Matthäus.

Ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Glaubenslehre ist die sogenannte Trinität, die Dreifaltigkeit.
Die Heilige Schrift lehrt uns, daß Gott dreifaltig (oder dreieinig) ist: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Sind das nun drei Götter oder wie ist das ganze zu verstehen?
Mitnichten, es ist ein Gott in drei Personen, sagt die Bibel. Das ist schon mal starker Tobak und für einen Normalsterblichen nicht ganz einfach zu begreifen.
Wir können dieses Geheimnis eigentlich mit dem rationalen Verstand auch nicht verstehen und sollen nicht einmal versuchen, es zu begreifen. Wir erfahren es wohl erst nach dem Tode, wenn wir unsere sterbliche Hülle zurückgelassen haben und in das göttliche Licht, zu Gott, eingehen. Wir können aber mit Hilfe von Vergleichen dem Geheimnis doch ein wenig näher kommen. Die Sonne hat eine Form, die Kreisform, sie ist außerdem Licht und Wärme, drei Gestalten also und doch nur eine Sonne. Der Mensch hat einen Körper, eine Seele und einen Geist, also drei Gestalten, aber ein Mensch.
Die Bibel gibt uns diesbezüglich Auskunft in folgenden Aussagen:
Als Christus im Jordan getauft wurde» sah Johannes den Heiligen Geist, der gleichsam wie eine Taube zu ihm herabkam und man hörte die Stimme Gottes des Vaters: "Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." (Markus 1, 10)
dann weiter:
"Drei geben Zeugnis im Himmel: Vater, Sohn und Heiliger Geist; und die Drei sind Eins." (1. Johannisbrief 5, 7-8).
und schließlich sagt Jesus selbst seinen Jüngern:
tauft die Menschen "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Matth. 28, 19).
Auch wenn ich es jetzt schriftlich vor mir habe, bleibt diese Sache mit der Dreifaltigkeit ein Mysterium - aber wer bin ich denn, dass ich mir anmaße, alles begreifen zu müssen?

Mittwoch, 10. März 2010

Ein altes Gedicht über Gottes Kraft

In einem kleinen Band, in welchem ein ehemaliger Sozialist und Atheist schildert, wie er zum christlichen Glauben fand (ähnlich, wie übrigens ich auch) fand ich ein uraltes, antiquiert klingendes Gedicht der Lyrikerin Hedwig von Redern, was ich euch nicht vorenthalten möchte:

"Brauchst Du Kraft, bei Ihm ist Stärke.
Brauchst Du Hilfe? Er ist da.
Er wird nie sein Kind verlassen;
Nein, will bei der Hand Dich fassen.
Fürchte nichts, Er ist ganz nah!

Er, Dein Gott weiß Rat für alles,
Er errettet, trägt und hebt.
Seinem Blick ist nichts verborgen,
laß in Seiner Hand dein Morgen;
Er ist Sieger, und er lebt!

Vor ihm ist kein Ding unmöglich,
Er herrscht über Raum und Zeit.
Über Sturmgewalt und Wogen
strahlt dir Seines Friedens Bogen,
und Sein Ziel ist - Herrlichkeit."

Ich widme dieses Gedicht Windhauch, der sich in den nächsten Tagen einem operativen Eingriff unterziehen muß und der sehr verehrten Frau Punk, die auf dem besten Weg der Besserung und Heilung ist!

Sonntag, 7. März 2010

Die magische Trommel


Heute ist mir durch "Zufall" wieder ein Buch in die Hände gefallen, dass ich vor fast zwanzig Jahren gelesen habe und das mich damals in meiner Funktion als Schlagwerker sehr beeindruckt hatte (wird übrigens mittlerweile als absolute Rarität gehandelt).
Geschrieben vom Schlagzeuger der Band "Grateful Dead" ist es eine Reise zu den Quellen des Rhythmus und der Magie der Trommel. Die Trommel ist das Ur-Instrument schlechthin, mit ihr begann nicht nur die Rhythmik, sondern auch die Musik im allgemeinen.Der Rhythmus ist der Puls des Lebens. Das erste, was der Embryo im Mutterleib an Sinneseindrücken wahrnimmt, ist der Rhythmus des Herzens seiner Mutter.
Es gibt keine Musik ohne Rhythmik, in praktisch jeder Band ist der Drummer das Herzstück, der Motor. Billy Cobham, der geniale Jazz-Rock-Trommler sagte einmal: "jede Band steht und fällt mit ihrem Schlagzeuger" - und recht hat er!

Trommeln war für mich lebensnotwendig und ist es mit Abstrichen auch heute noch. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber irgendwie kommt man mit diesem Bedürfnis zur Welt - es lag mir praktisch im Blut. Die Spieltechnik kann man erlernen, aber dieses Verlangen, dieses innere Feuer ist dir in die Wiege gelegt - du hast es, oder du hast es nicht!
Leider wird in unserer materialistischen, westlichen Welt die spirituelle Seite der Trommel vollkommen vernachlässigt - hier zählen in erster Linie Technik, Optik, Show und kommerzieller Erfolg. Ganz anders die Bedeutung der Trommel und des Rhythmus in afrikanischen, asiatischen Ländern. Hier leben die Menschen den Rhythmus, atmen ihn regelrecht ein, er ist wesentlicher Teil ihrer mystischen, religiösen Traditionen und Basis ihrer Kultur. Hier im Westen ist die Musik zu einem Gebrauchsartikel mit Marktwert verkommen.
Trotzdem habe ich es mir nie nehmen lassen, unmittelbar vor meinen Konzerten ein Gebet zu sprechen und Gott zu bitten, mir Kraft und Energie zu schenken, um das umzusetzen, was durch Ihn in mir war!

Denkwürdige Bekehrungen (1)


Als Mönch: Paddy Kelly steht wieder auf der Bühne

Kommt die Kelly Family zurück? Paddy Kelly steht zumindest schon einmal wieder auf der Bühne, allerdings mit einem anderen Look als früher. Paddy lebt als Mönch und das zeigt er auch auf der Bühne. Er trägt Kutte.

Vor sechs Jahren verabschiedete sich Paddy Kelly (33) als Mitglied der legendären „Kelly Family“ (48 Goldene Schallplatten). Als Bruder John Paul Mary zog er in das Kloster der katholischen Johannes-Gemeinschaft im französischen Burgund.

Jetzt schockiert er mit seiner Lebensbeichte die Fans. Beim Kirchentreffen „Forum Altötting“ erklärte Paddy, wie sehr er unter dem Druck als Star litt. Er hatte eine handfeste, psychische Krise.

„Eines Abends wollte ich lieber sterben als weiterleben. Es war so schlimm, dass ich dann oben auf ein hohes Gebäude hinaufstieg. Ich öffnete ein Fenster und schaute herunter. Ich spürte die Versuchung zu springen. Doch auf einmal, im Angesicht des Todes, wurde mir mein Leben so wichtig. Und ich hörte die Stimme Gottes – meines Herrn – und folgte ihr. Ich habe bitterlich geweint.”

Mit fünf Übungen habe er schließlich sein Leben wieder in den Griff bekommen: Rosenkranz beten, Bibel lesen, Beichten, Fasten und zur Kommunion gehen.

Den 1700 Teilnehmern des Forums riet er: „Das solltet ihr auch tun.”

Sein jetziges Leben als einfacher Mönch mit Kutte sei viel erfüllter als damals.

Kelly: „Früher wohnte ich auf Schlössern und Hausbooten. Ich hatte Diener, Bodyguards und viele Fans. Aber ich war nie so glücklich wie im Kloster.“

Autogramme schreibt er heute keine mehr, dafür verschenkt er Rosenkränze, Bibeln und Marienanhänger.
entnommen aus: netplosiv.org

Freitag, 5. März 2010

Zunehmende Feminisierung (1)

"Chemikalien und Östrogene im Trinkwasser könnten die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern gefährden. Das besagt eine britische Studie, die drei Jahre lang das Wasser aus 30 Flüssen Englands unter die Lupe nahm. Die Biologen fanden einen Mix chemischer Substanzen, die über den Wasserkreislauf in den Körper gelangen, beim Mann das Hormon Testosteron blockieren und damit seine Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Frühere Erhebungen hatten bereits die ansteigende Dosis des Frauenhormons Östrogen, welches Frauen in vermehrter Weise durch die "Pille" einnehmen und teilweise auch wieder ausscheiden, im Wasser als Ursache für die Verweiblichung männlicher Fische identifiziert" (Auszug "Pressetext").
Diese und ähnliche Meldungen erscheinen schon seit mehreren Jahren in der Presse, ohne das sich jemand (bis auf wenige Fachleute) sonderlich dafür interessiert hätte.
Die Auswirkungen auf Umwelt, Tier- und Pflanzenwelt, sowie die Fortpflanzungsfähigkeit aller Kreaturen sind mitnichten zu unterschätzen. Brustkrebs bei Frauen - vor Jahrzehnten noch relativ selten - heute die häufigste Frauen-Krebsart, wird immer öfter mit der Zunahme von Östrogen oder östrogenähnlichen chemischen Substanzen im Wasser dafür verantwortlich gemacht.
Nachlassende Spermienqualität beim Mann, sowie die weiter oben schon angedeutete Verweiblichung von im Wasser lebenden Organismen sind möglicherweise erst der Anfang einer verhängnisvollen Entwicklung, deren Ende man sich garnicht ausmalen möchte.
Dies ist leider wieder einmal eines dieser Beispiele, wo der Mensch in den Kreislauf der Natur eingreift, ohne auch nur ansatzweise dabei an die möglichen Folgen zu denken, die sich aus diesem Handeln ergeben könnten und letztlich auch ergeben haben!
Ist diese Entwicklung noch aufzuhalten - oder sägen wir kontinuierlich an dem Ast, auf welchem wir selber sitzen?
Und Feministinnen, die sich öffentlich schon positiv über das vermeintliche, langsame Verschwinden des männlichen Geschlechts freuten sei gesagt, das diese Entwicklung auch zum Bumerang des weiblichen Geschlechts werden könnte: einige männliche Frösche, die durch zunehmende Östrogen-Konzentration im Wasser verweiblichten, zu "Weibchen" mutierten und von Frosch-Männchen begattet wurden, legten tatsächlich Eier - allerdings nur mit männlichem Nachwuchs - denn genetisch waren sie natürlich immer noch Frosch-Männer!