Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Jak. 1/17

Sonntag, 30. Mai 2010

Apocalypse now?


Kein Ende der Ölpest im Golf von Mexiko in Sicht: Die Operation "Top Kill" ist gescheitert (Foto: AP)

Jenseits aller Panikmache stelle ich hier mal einen Artikel von "Spiegel-Online" rein, weil ich vermute, dass sich viele Menschen zumindest in unseren Breitengraden noch garnicht des Ausmaßes dieser Umweltkatastrophe bewußt sind - nach dem Motto: liegen ja noch ein paar Tausend Kilometer Luftlinie dazwischen!
Ist das der Preis, den wir und die ganze Natur für unseren "Fortschritt" und unsere Sucht nach Bequemlichkeit zahlen müssen? 170 Jahre Industrialisierung haben gereicht, was die Natur in ihrer 600 Millionen Jahre zählenden Geschichte des Lebens nicht geschafft hat: einen ausgehöhlten, geplünderten Müll-Planeten zu hinterlassen.
"Macht euch die Erde untertan" steht in der Bibel - ich glaube, Gott hat das etwas anders gemeint oder der Mensch hat´s noch immer nicht ganz begriffen, dass er schon seit einiger Zeit damit beschäftigt ist, den Ast, auf welchem er sitzt, sehenden Auges abzusägen! Die Zeichen mehren sich - und die Operation "Top Kill" bekommt auf einmal eine merkwürdig andere Bedeutung!


Amerika fürchtet die ewige Ölpest
vom 30.05.2010 | Von Gregor Peter Schmitz, Washington

Operation "Top Kill" ist gescheitert - das Öl fließt weiter ungehindert in den Golf von Mexiko. Zwar plant der BP-Konzern schon die nächste Aktion, um die Katastrophe einzudämmen, doch die Hoffnungen auf einen Erfolg sinken rapide.

Die Ölkrise im Golf von Mexiko ist auch ein Wechselbad der Gefühle. Auf Hoffnung folgt Wut, Enttäuschung, Trauer, Frust, Zorn. Doch an diesem Samstagabend, als BP das Scheitern der "Top Kill"-Aktion zur Abdichtung des Öllecks bekannt geben muss, greift ein Gefühl stärker um sich als jedes andere: Angst.

BP zeigt sich erschreckt
"Es erschreckt uns, dass wir den Ölfluss nicht stoppen können", sagt BP-Topmanager Doug Suttles bei einer Pressekonferenz. Hilflos erklärt er, wie der Versuch scheiterte, das Bohrloch in 1500 Metern Tiefe mit Schlamm sowie Gummiresten und Faserabfällen zu verschließen und mit Zement zu versiegeln.

Millionen Liter Öl bereits ins Meer geflossen
Nun geht die Sorge um: Wird das Öl ewig strömen? Schon bis zu 151 Millionen Liter sind ins Meer geflossen, es ist die größte Ölpest in der US-Geschichte, über 240 Kilometer Küste wurden bereits verseucht.

Neuer Versuch den Ölfluss zu stoppen
BP will mit Genehmigung der US-Regierung jetzt das Steigrohr zur Quelle am Meeresgrund absägen und auf die Öffnung eine Kuppel stülpen, die das ausströmende Öl und Gas auffangen und zu einem Schiff an der Meeresoberfläche leiten soll. Doch das soll mindestens vier bis sieben Tage dauern. Niemand weiß, ob es funktioniert. Es geht dabei auch nur um die Eindämmung des Ölstroms, nicht um sein Ende.

Verschluss nicht vor August
Die Ölfirma arbeitet zwar fieberhaft an einem weiteren Plan, das Bohrloch dauerhaft mit Zement zu versiegeln. Doch das könne nicht vor August geschehen, heißt es bei BP. "Wir haben keinen Grund mehr, optimistisch zu sein", sagt Ed Overton, Umweltexperte an der Louisiana State University.

"Dieses Bohrloch ist teuflisch"
Diese Verzweiflung erfasst zunehmend auch Amerika. Die Nation nimmt mittlerweile Anteil an der Umweltkatastrophe wie zuletzt wohl nur beim Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005. US-Bürger benutzen Begriffen wie "Top Kill" oder "Blowout Preventer" - eine Vorrichtung, die das Bohrloch im Notfall rasch verschließen kann - so selbstverständlich, als seien sie auf Ölplattformen aufgewachsen. Die Rettungsaktion scheint für manche persönliche Züge anzunehmen. "Dieses Bohrloch ist teuflisch", sagt Energieanalyst Byron King der "Washington Post".

Mit Milliarden gegen den Imageverlust
Noch klarer ist aber den meisten Amerikanern, dass die Ölfirma die Schuld für das Desaster trägt. Zwar hat BP nach eigenen Angaben bereits fast eine Milliarde Dollar für Aufräumaktionen und Entschädigungszahlungen bereitgestellt, tausende Mitarbeiter sind zur Hilfe an die Küsten entsandt.

BP nahm es mit der Sicherheit nicht so genau
Doch immer neue Enthüllungen belegen, dass der Konzern es mit der Sicherheit am Bohrloch nicht so genau genommen hat: BP zahlte Transocean, dem Betreiber der havarierten Ölplattform "Deepwater Horizon", für jeden Bohrtag mehr als 500.000 Dollar - und beschwerte sich über die Kosten. Man lag zudem hinter dem eigenen Zeitplan zurück, eine andere Bohrung sollte beginnen, also wurden die Arbeiter zur Eile angetrieben. Auch als BP ein paar Tage vor der Explosion am 20. April zwischen zwei Optionen wählen mussten, um das Bohrloch zu ummanteln, eine günstige und eine riskante, zögerten die Ölbosse nicht lange. Sie wählten die billigere.

Günstige Variante der riskanten vorgezogen
Die Option war der "best economic case", heißt es in einem internen BP-Dokument. "Doch sie war auch die riskantere", sagt Greg McCormack, Ölexperte an der University of Texas in Austin. Gase und Ölschlamm konnten so leichter austreten.

Kein Geld für Sicherheit
Doch der Rotstift war an der Tagesordnung auf der "Deepwater Horizon". Die Bohrinsel war unter der Flagge der Marshall-Inseln registriert, das sorgte für weniger scharfe Kontrollen durch die US-Küstenwache. Außerdem machte BP 2009 zwar einen Gewinn von 14 Milliarden Dollar, dennoch sparte der Konzern und baute Personal ab. Für mehr Sicherheit war anscheinend kein Geld da.

"Sie haben mit unseren Leben gespielt"
Neue interne BP-Dokumente belegen, dass schon vor elf Monaten Berichte über Probleme mit dem "Blowout Preventer" auf der Deepwater und der Versiegelung des Bohrloches zirkulierten. Im März, wenige Wochen vor der Explosion, kam es offenbar zu einem Kontrollverlust am Bohrschacht. Und schon vorigen Juni äußerten Firmeningenieure Bedenken, der Metallschutz könne unter hohem Druck kollabieren. Die Probleme wurden nicht ernst genommen. Stephen Stone, einer der Arbeiter auf der Bohrinsel, sagt: "Sie haben mit unseren Leben gespielt."

Für Obama ein politischer Albtraum
Für Präsident Barack Obama ist die Situation ein politischer Alptraum. Am Freitag kündigte er bei einem Besuch in Louisiana an, die Zahl der Hilfskräfte an der Küste zu verdreifachen, er versicherte den Betroffenen: "Ihr werdet nicht im Stich gelassen werden." Der Präsident betonte, die besten Köpfe der Nation arbeiteten an einer Lösung.

Bohrungen eingestellt
Schon vorher hatte er angekündigt, es werde ein weiteres sechsmonatiges Moratorium für Bohrungen in der Golfregion geben. Auch vor den Küsten Virginias und Alaskas darf nicht mehr gebohrt werden. Demokratische Senatoren wie Bernie Sanders aus Vermont fordern bereits, jede Form der Bohrung in der Region einzustellen. Unter den US-Bürgern wächst die Skepsis gegen die bisherige Energiepolitik - viele Experten gehen davon aus, dass sie sich von der Bohrtechnik abwenden werden, so wie die Atomenergie nach einem Reaktorunfall 1979 im Kraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg unter US-Bürgern unpopulär wurde.

Das Weiße Haus kämpft gegen das Desaster
Obama hat aber selbst erst Anfang April, kurz vor der Deepwater-Katastrophe, neue Bohrungen vor der Küste unterstützt. Nun sicherte er in einer eiligen Erklärung am Samstagabend zu, dass seine Regierung weiter "alle verantwortungsvollen Mittel, um dieses Leck zu stoppen", ergreifen werde. Jeder Tag, an dem weiter Öl austrete, sei "ein Angriff auf die Menschen der Golfküstenregion, ihre Existenz, und den natürlichen Reichtum, der uns allen gehört". Die Umweltkatastrophe mache wütend und sei zugleich "herzzerreißend". Und weiter: "Wir werden nicht ruhen, bis dieses Leck gestopft ist, bis das Wasser und die Küsten gereinigt sind - und die unschuldigen Opfer dieses von Menschen verursachten Desasters entschädigt wurden."

Obamas "Katrina"?
Es ist längst sein Desaster, auch wenn das Weiße Haus die Präsidenten-Mitteilung dazu mit "BP Oil Spill" überschreibt. Viele Amerikaner sind in Umfragen mit seinem Krisenmanagement unzufrieden, der Vergleich zur Kritik an Präsident George W. Bush nach dem "Katrina"-Desaster geistert wieder durch die Medien.

Kein Erfolg ohne Erfolg
Dabei verhält Obama sich ganz anders als sein Vorgänger und übernimmt jede Verantwortung. "Doch die Amerikaner wollen ein Ende des Ölstroms, keine schönen Worte. "Erst hatten wir einen Präsidenten (Bush), der keinen Fehler zugeben wollte - nun haben wir einen, dem das Spaß zu machen scheint", höhnt die Washington Post. Ohne Erfolg nützt beides nichts.

Mit Material von AFP/AP/dpa

Mittwoch, 26. Mai 2010

Deftones - Diamond Eyes (Official Video)



Ich weiß, passt hier eigentlich nicht ganz rein - is auch nix für zarte Gemüter und einige werden sich mit Schaudern abwenden, aber das mußte jetzt mal sein!
Bin noch mal meiner alten Leidenschaft nachgegangen und habe mit ein paar Jungs harten Rock gespielt - war einfach gigantisch! Der "böse" Schlag-Arm ist immer noch vorhanden und es machte mindestens soviel Spaß, wie zu den "guten alten Zeiten" des Früh-Punks - der Herr war mit mir - und zwar kräftig!
Hier der neue Song von den Deftones, den wir grob coverten und der ungefähr die Power rüberbringt, die wir am Wochenende mit unserer Test-Band hatten - blöderweise haben wir keine Aufnahme davon - war ja alles nur "just for fun", deshalb hier das Original!!

Montag, 17. Mai 2010

Hirne für Gott


Die Frage, ob ein Schöpfer und Regierer des Weltalls existiert, ist von den größten Geistern, welche je gelebt haben, bejahend beantwortet worden.

Habe mir mal erlaubt, die Aussprüche einiger großer Denker und Forscher zusammenzutragen, die alle von einem tiefen Glauben an Gott durchdrungen waren.


"Meine Religion besteht in demütiger Anbetung eines unendlichen
geistigen Wesens höherer Natur, das
sich selbst in den kleinen Einzelheiten kundgibt,
die wir mit unseren schwachen und
unzulänglichen Sinnen wahrzunehmen vermögen.
Diese tiefe gefühlsmäßige Überzeugung
von der Existenz einer höheren Denkkraft,
die sich im unerforschlichen Weltall
manifestiert, bildet den Inhalt meiner Gottesvorstellung. Die gängige Theorie, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen." (Albert Einstein, Nobelpreis Physik)

"Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät. Es lügen jene, die da sagen, daß sie nicht an die Existenz Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie alleine sind, zweifeln sie." (Seneca, römischer Schriftsteller und Philosoph)

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." (Arthur Stanley Eddington, Astronom und Physiker)

"Viele Hunderte von Patienten sind durch meine Hände gegangen. Unter allen meinen Patienten jenseits der Lebensmitte, d.h. jenseits der 35, ist nicht ein einziger, dessen endgültiges Problem nicht das der religiösen Einstellung wäre. Ja, jeder krankt in letzter Linie daran, dass er das verloren hat, was lebendige Religionen ihren Gläubigen zu allen Zeiten gegeben haben, und keiner ist wirklich geheilt, der seine religiöse Einstellung nicht wieder erreicht." (C.G. Jung, Psychologe)

"Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist - und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist." (Blaise Pascal, Mathematiker und Physiker)

"Die große Fülle moderner Entdeckungen hat den alten Materialismus vollkommen zerstört. Das Universum zeigt sich heute unseren Augen - als Gedanke. Ein Gedanke aber setzt das Vorhandensein eines Denkers voraus." (John A. Fleming, Physiker und Radiotechniker)

"Die gelegentlich gehörte Meinung, dass wir im Zeitalter der Weltraumfahrt so viel über die Natur wissen, dass wir es nicht mehr nötig haben, an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Bis zum heutigen Tag hat die Naturwissenschaft mit jeder neuen Antwort wenigstens drei neue Fragen entdeckt.
Meine persönliche Auffassung und Überzeugung gipfelt in der Erkenntnis, dass die Menschheit der Kraft des Gebetes heute mehr bedarf, als jemals zuvor in der Geschichte. Über allem stehe die Ehre Gottes, der das große Universum schuf." (Wernher von Braun, Physiker und "Vater der Raumfahrt")

"Das Auge, der Flügel eines Schmetterlings genügen, um einen Gottesleugner zu vernichten." (Denis Diderot, Philosoph und Schriftsteller)

"Ich erkläre mit Stolz, dass ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur als Christ, sondern auch als Wissenschaftler." (G. Marconi, Nobelpreis Physik)

"Meine Studien und Forschungen haben eines bewirkt: je mehr ich weiß, desto mehr gleicht mein Glaube dem eines einfachen bretonischen Bauern." (Louis Pasteur, Nobelpreis Chemie, Bakteriologe)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Wer es etwas genauer wissen möchte ...



Ehrlich gesagt bin ich ja so ein bißchen der kleine Bruder vom "ungläubigen Thomas". Ich will immer alles ganz genau wissen - und seien wir ehrlich, die Geschichte von Jesu Auferstehung und anschließender Himmelfahrt klingt unter rationalen Gesichtspunkten gelinde gesagt sehr seltsam und unglaubwürdig.

Habe also auf der Suche nach der Wahrheit einige Reisen durch Internet-Antiquariate gemacht und bin unter anderem auf dieses alte Buch oben gestoßen. Irgendwie liebe ich alte Bücher - sie sind oft so viel klarer, einfacher geschrieben, als dieser heute vielfach publizierte neumodische, oberflächliche Müll.

Der Autor recherchiert anhand der vier Evangelienberichte zu Jesu Auferstehung mit kriminalistischer Akribie die beschriebenen Geschehnisse und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen.

Er gründet seine Ausführungen auf das Markus-Evangelium, welches als das ursprünglichste und älteste Evangelium gilt und vergleicht dies mit den Aussagen der drei anderen und fügt Fakt für Fakt zu einem Mosaik zusammen, deren Klarheit und Logik man sich nicht nur schwer entziehen kann.
Sei es seine Theorie, dass die Wache an Jesu Grab nicht von den Römern, sondern von der Tempelwache gestellt wurde, was manche Unstimmigkeiten erklären könnte, oder von dem seltsamen Jüngling, der Jesus bei seiner Festnahme im Garten Gethsemane nachlief und später im weißen Gewand den drei Frauen im geöffneten Grab erschien und ihnen mitteilte, dass der Herr auferstanden sei oder das er die Theorien von Auferstehungsgegnern entkräftet, die behaupten, die Jünger hätten den Leib Jesu gestohlen, bzw. der Glaube dieser Jünger beruhe auf gemeinschaftlichen Halluzinationen - immer bleibt er sachlich und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen.

Fazit des Buches ist u.a. die Aussage, dass man sich solche eine Geschichte, wie die mit der Auferstehung und Himmelfahrt schwerlich ausdenken und für solch eine Fabel dann auch noch in den Tod gehen konnte, wie es den meisten Aposteln geschehen ist.
Einer der ersten Kirchenväter aus dem ersten Jahrhundert n.Chr., Tertullian, sagte: "gerade weil die Auferstehung absurd ist , glaube ich!" Dem kann ich mich anschließen!

Ein wirklich lesenswertes Buch - und wer Interesse hat, kann z.B. über booklooker.de diesen alten Schinken zu einem Preis zwischen 1-5 Euro erstehen!

Samstag, 1. Mai 2010

Gottesdienst feiern mal anders


Dieser Blick bot sich mir heute morgen von meinem Balkon am Fuße des großen Berges mit Blickrichtung auf die entfernte Eifel.
Zeit, die Jogging-Schuhe zu schnüren zu einem Waldlauf über die verschlungenen Pfade "meines" geliebten Berges!
Joa - und was soll ich euch sagen, ein flash jagte den nächsten! Allein die Gerüche, die einem am frühen Morgen aus dem satten, fluoriszierenden Hell-Grün des Maien entgegenschlagen, sind echt der Hammer!
Auf einem Pfad, den ich erst jetzt entdeckt habe (komisch - ich entdecke immer noch neue, abseits gelegene schmale Wege) riecht es erdig-würzig, einige lange Schritte weiter auf einmal blumig-süß und dort wieder steigt mir der Duft von frischem Waldmeister in die Nase.
Auch visuell komme ich voll auf meine Kosten: viele, uralte Bäume säumen die sich den Berg hochschlängelnden Wege - Ahorn, Eiche, Buche, Birke, Zeder explodieren in diesen Tagen förmlich vor lauter Grün - die schwere, reine, kräftige Luft füllt meine Lungen und ich danke dem Herrn, danke dem Herrn bei jedem Schritt, der mich durch diese Wunder trägt, danke ihm dafür, dass ich all dies so intensiv spüren, so ursprünglich erleben darf. Ich danke ihm, dass ich zwar nicht mehr wie eine Gazelle, aber immerhin noch aufrecht und ohne Geh-Hilfe über diesen Berg hasten kann, berauscht von allem, was mich umgibt - der Natur - und Gott! Der sprichwörtliche Höhepunkt ist die Runde durch den auf dem Wipfel liegenden geheimnisvollen, dunklen Eibenpfad und dann geht´s zurück! Halleluja!!!
Ist es nicht oft so, dass wir vor lauter Sorgen, Alltags-Hektik und Geschäftigkeit die Nähe Gottes einfach "vergessen" und uns der innere Friede abhanden gekommen ist?
Das uns tausend Nebensächlichkeiten wichtiger sind, als uns auf Gottes Gegenwart zu besinnen - ihn, der uns erschaffen hat und die Kraft zum Leben gibt, immer wieder auf´s neue?
Manchmal bedarf es äußerer Reize, wie meinem Lauf durch den "grünen Himmel" (ich sag´ extra nicht grüne Hölle ;-) ) heute morgen, um Gottes allumfassende Güte und Liebe und Anwesenheit zu spüren und ihm durch einen etwas anderen Gottesdienst dafür zu danken!